Abseits der Arbeit
Funk
Was bei mir funkt: Stimmen, Messwerte und Bilder, die ohne Kabel ankommen.
Wie alles anfing
Schon als Junge wollte ich wissen, was in den Geräten steckt. Radios, Lautsprecher, alte Fernseher: Alles, was einen Stecker hatte, wurde aufgeschraubt, und manches lief danach sogar wieder. Am meisten hat mich fasziniert, dass eine Stimme ohne Kabel von einem Ort zum anderen kommt.
Vor rund vierzig Jahren stand dann mein erstes CB-Funkgerät auf dem Tisch. Erst kam nur Rauschen aus dem Lautsprecher, dann meldete sich eine fremde Stimme aus ein paar Kilometern Entfernung. Von da an hat mich der Funk nicht mehr losgelassen, und aus der Neugier auf Elektronik ist später mein Beruf geworden.
Die CB-Station gibt es bei mir bis heute. Dazu ist einiges gekommen: ein Gateway, über das Sensoren ihre Messwerte kilometerweit senden, und ein kleiner Empfänger am Rechner, der Funk von der Raumstation und Bilder von Wettersatelliten auffängt. Im Kern ist es immer dasselbe: Daten, die auf einer Funkwelle reisen. Mal ist es eine Stimme, mal ein Messwert, mal ein Bild.
Was bei mir funkt
- Wetterbilder Meteor-MWetterbilder direkt vom Satelliten empfangen: was Meteor-M sendet, wie das Bild entsteht, womit man es auffängt und wann der Satellit über den eigenen Standort zieht.
- QTH-LocatorQTH-Locator (Maidenhead) aus Ort, Postleitzahl, Koordinaten oder dem eigenen Standort, dazu Entfernung und Antennenrichtung zur Gegenstation und eine Karte mit dem Gitter.