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Funk

QTH-Locator

Der Locator sagt in sechs Zeichen, wo eine Funkstation steht. Hier lässt er sich aus Ort, Postleitzahl, Koordinaten oder dem eigenen Standort bestimmen, dazu Entfernung und Antennenrichtung zur Gegenstation.

Der Rechner

Oben den eigenen Standort eingeben, darunter auf Wunsch die Gegenstation. Ein Klick auf einen Vorschlag oder die Eingabetaste übernimmt ihn. Eine Postleitzahl allein zeigt alle Orte, die dazugehören, jeden mit seinem Locator.

● Standort

● Gegenstation

Klick in die Karte setzt

Ziehen verschiebt die Karte; zoomen mit zwei Fingern, Doppelklick, Mausrad oder den Tasten + und −. Gerechnet wird in deinem Browser; die gewählten Punkte stehen hinten in der Adresse der Seite und gehen nicht an den Server. Orte und Postleitzahlen: GeoNames, CC BY 4.0. Flüsse, Seen, Autobahnen und Umrisse: Natural Earth.

So ist der Locator aufgebaut

Der Locator teilt die Erde in immer feinere Rechtecke. Gezählt wird von 180° West und 90° Süd aus nach Osten und nach Norden, immer erst die Länge, dann die Breite. Benannt ist das Verfahren nach der englischen Stadt Maidenhead.

StellenBeispielFeldGröße bei uns, ungefähr
1–2JOGroßfeld: 20° Länge × 10° Breite, Buchstaben A bis R1400 × 1100 km
3–4JO50Mittelfeld: 2° × 1°, Ziffern 0 bis 9140 × 110 km
5–6JO50enKleinfeld: 5′ × 2,5′, Buchstaben a bis x6 × 4,6 km
7–8JO50en4730″ × 15″, Ziffern 0 bis 9600 × 460 m

Im Funkbetrieb üblich sind vier oder sechs Stellen. Die Kleinfelder sind bei uns breiter als hoch, weil die Längengrade zum Pol hin zusammenrücken.

Wofür Funkamateure ihn brauchen

Wie genau ist das?

Die Ortssuche liefert die Ortsmitte. Eine Postleitzahl allein reicht dafür nicht, denn oft gehören mehrere Orte dazu: Unter 98617 liegen zum Beispiel Meiningen in JO50en und Henneberg in JO50el, zwei Kleinfelder weiter südlich. Liegt eine Ortsmitte nahe an einer Feldgrenze, weist der Rechner darauf hin. Genau wird es mit „Mein Standort“, der Ortung des Geräts, oder mit einem Klick in die Karte.